Hochzeitsfotos ganz klassisch – analog vom Film auf Papier

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Über die Frage, ob die digitale Fotografie die analoge Technik in allen Punkten der Qualität abzulösen vermag, kann man sich trefflich streiten. Bei wichtigen Anlässen wie etwa einer Hochzeit analog zu fotografieren, stellt eine gewisse Herausforderung dar. Nicht nur, dass die Aufnahmen meist auf eine Anzahl von 36 Bildern pro Film beschränkt sind, sondern auch eine sofortige Kontrolle nach der Aufnahmen fehlt. Je nach Kameramodell müssen alle Einstellungen, einschließlich die Fokusierung und selbst der Weitertransport des Filmes manuell vorgenommen werden. Dies nimmt Zeit in Anspruch und ist hinderlich, wenn es darum geht eine sich rasch verändernde Situation fotografisch festzuhalten. Auch die Kosten für die Entwicklung des Filmes und die Herstellungen der Handabzüge auf Fotopapier sind nicht unerheblich.
Allerdings entstehen in der analogen Fotografie einzigartige Bilder. Einzigartig in der Brillianz die sich erst richtig entfaltet, wenn das Bild auf echtem Fotopapier entwickelt wurde. Einzigartig aber auch in der begrenzten Vervielfältigung. Es entstehen wieder echte Unikate, bei denen eine qualitativ hochwertige Reproduktion nur über das originale Negativ möglich ist. Auch auf die Möglichkeit der „Nachbearbeitung“ musste in der analogen Fotografie nie verzichtet werden. Je nach Wahl des Papiers, der Belichtungs- und Entwicklungszeiten oder der Wahl der Chemie ändert sich das Ergebnis auf dem Papier.

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